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Creator Tools – Teil 3: Tipps und Tools die Deine Videos aufs nächste Level heben

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Welche Tools und Fähigkeiten Du als Creator auf jeden Fall brauchst, erfährst Du in der Reihe Creator Tools. In Teil 3 geht es darum, welche Creator Tools für Videos wirklich zu empfehlen sind und was es sonst bei der Erstellung von Videos zu beachten gibt.

Videos für Content liegen im Trend. Setze diese Tipps und Content Creator Tools für Deine Videos und Reels erfolgreich ein.

 

Videos liegen im Trend

Videos für Social Media und digitale Produkte zu nutzen liegt schwer im Trend. Denn Videos sind ein wunderbares Format um Dich in Deinem Ganzen oder Deinen Content in der ganzen Bandbreite zu präsentieren. Anders als Fotos wirken Videos noch lebendiger, näher und persönlicher.

Und dabei gibt es ganz verschiedene Arten von Videos, die Du nutzen kannst:

 

Animationen sind super kurze Videos und haben den Vorteil gegenüber Bildern, dass sie mehr Aufmerksamkeit in Social Media auf sich ziehen. Es sind sehr kurze Sequenzen, die fürs Auge auffälliger sind als Bilder und damit in der Masse an Input Herausstechen. Animierte GIFs und Reels sind ein gutes Beispiel dafür.

 

Erklärvideos oder auch Click-Videos haben den Vorteil, dass Du schnell etwas erklären kannst und die Aufnahme möglicherweise besser ankommt als reiner Text. Das heißt, bevor Du einen Blogartikel mit 1000 Zeichen schreibst, kannst Du auch ein Video aufnehmen und einfach zeigen um was es geht.
Das macht es anschaulicher und im besten Fall verständlicher für Deine Fans.

Unser Tipp: Binde Untertitel ein, denn viele Videos in Social Media werden (zunächst) ohne Ton angeschaut.

 

Nutze ein Introvideo um Dich und Deinen Content vorzustellen. Erkläre hierfür am besten Deine Vision. Ein bis zwei Minuten reichen hier vollkommen. Und dabei ist weniger mehr: Komme auf den Punkt und helfe Deinen Zuschauern klar zu verstehen, um was es Dir geht.

 

Vielleicht hast Du schon einmal etwas vom Prinzip des Elevator Pitches gehört?! Es geht darum in kürzester Zeit (= während einer Aufzugfahrt) Deine Fans von Deiner Idee zu überzeugen, d.h. es so schmackhaft zu machen, dass Deine Fan Interesse bekommen mehr zu erfahren und dann auch mehr Zeit investieren, da sie das Thema begeistert.

 

Live-Videos geben Dir die Möglichkeit Deinen Fans noch näher zu bekommen. Gleichzeitig bedeutet es für Deine Fans eine zeitliche Begrenzung und damit eine künstliche Verknappung des Angebots. Das reizt dazu teilzunehmen. Man könnte ja etwas verpassen.

Inhaltlich kann “live” alles mögliche bedeuten: vom Live-Konzert, live hinter den Kulissen, live dabei bei der Hochzeit oder beim Geburtstag, Live-Interviews, Live-Fragerunden.

 

Unser Tipp: Egal für welche Art von Video Du Dich entscheidest, am besten testest Du die Umgebung, in der Du Dein Video drehen willst, bzw. live schalten willst, davor kurz.
Passen die Lichtverhältnisse? Ist es zu dunkel oder blendet etwas? Ist es leise genug, also gibt es Hintergrundgeräusche? Habe ich hier meine Ruhe für die nächsten 10 bis 40 Minuten und werde nicht unterbrochen? Passt die Qualität und Auflösung? Ist mein Mikro an? Ist mein Hintergrund neutral bzw. passend?

 

Die richtige Länge für Deine Videos

Was ist nun für Deinen Content die richtige Länge eines Videos?

Viele Videos in Social Media sind nur ein paar Minuten lang. Das kommt auch einfach auf den Inhalt an, den Du vermitteln willst und auf die Plattform auf der Du es veröffentlichst.

Social Media sind schnelllebig und viele schauen nur kurz in ein Video rein. Daher können z.B. Kurzvideos auch nur zwischen 3 und 10 Sekunden lang sein. Reels sind ca. 15 Sekunden.

Wenn Du als Beginner auf Youtube unterwegs bist, dann kannst Du maximal 15 Minuten Videomaterial hochladen. Erst wenn Youtube Deinen Kanal verifiziert hat sind längere Videos möglich. Für die Plattform Twitch dürfen die Videos etwas länger sein: ca. eine Stunde.

Fanbase geht einen Schritt weiter. Wir setzen Dir keine Grenzen bei der Länge Deines Videos. Mache es individuell so, wie Du es für richtig hälst.

 

Grundsätzlich gilt jedoch: beachte die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschens. Denn gemäß dieser Spanne sollte der Content für Videos und Tutorials allgemein nicht länger als 15 bis 20 Minuten sein. Du kannst Deinen Content, wenn er mehr Erklärung benötigt, sonst auch in mehrere kürzere Videos strukturieren und Kapitelweise veröffentlichen. Schöner Nebeneffekt: So hast Du auf einen Schlag gleich mehr Content geplant!

 

Das richtige Format für Deine Videos

Vor Deinem Dreh solltest Du bedenken, welches Format Du für welche Plattform benötigst.

Formate werden oft wie folgt angegeben: 1:1, 21:9, 4:3, 9:16 usw. Dabei stehen die Zahlen für die verschiedenen Werte des Bildausschnitts. Die erste Zahl steht dabei für die Breite (x) und die zweite Zahl für die Höhe (y). Ein 1:1 Format ist z.B. quadratisch.

Für Videos, wie ein Lernvideo oder ein ganzes Tutorial, die sich Deine Fans auf dem Laptop anschauen, eignet sich das Format, das für YouTube z.B. auch Standard ist: 16:9-Format und Querformat.

Trotzdem solltest Du bedenken, dass immer mehr Content auf dem Smartphone konsumiert wird. Und obgleich wir es von Youtube gewohnt sind den Bildschirm zu drehen, mag es sinnvoll sein Deine Videos gleich in Hochformat aufzunehmen..

Ein 9:16-Format ist für Smartphones optimiert. Dann können sich Deine Fans die Videos entspannt unterwegs anschauen. Auch für ein Live-Video mag ein Hochkantformat Sinn ergeben, da viele Follower das z.B so. von Instagram Live-Video gewöhnt sind.

 

Fanbase gibt Dir persönlich die Freiheit Videos und Fotos in allen Formaten hochzuladen, und selber zu bestimmen, welchen Ausschnitt Du zeigen möchtest, bzw. in welchem Format Du Deinen Content hochladen willst.

 

Die notwendigen Video Tools für die Erstellung und Bearbeitung

Welche Tools eignen sich nun um Videos zu produzieren?

 

Gute Neuigkeiten: die Kamera an den meisten Smartphones reicht heutzutage völlig aus um gute Videos zu produzieren. Mit der Live-Funktion am iPhone kannst Du z.B. auch direkt Kurzvideos statt Fotos aufnehmen.

Nutze dafür am besten die rückseitige Kamera an Deinem Smartphone, weil sie eine bessere Auflösung hat als die vordere. Falls es Dir wichtig ist, Dich zu sehen, z.B. während eines Live-Streams, kannst Du natürlich auch die vordere Kamera benutzen.

Außerdem empfiehlt sich die Verwendung eines Statives für Dein Smartphone, um ein ruckelfreies und professionelles Video aufzunehmen.

 

Für unterwegs mit dem Smartphone kannst Du auch die all-in-one Apps wie InShot oder CapCut nutzen.

Damit kannst Du sowohl Videos zuschneiden, als auch Teile entfernen, Clips zusammenführen, die Geschwindigkeit anpassen, Voice-Overs erstellen und dieVideos direkt teilen.

Die Apps stehen kostenlos zur Verfügung mit der Möglichkeit für In-App-Käufe für zusätzliche Features. Sie stellen auch eine Musik-Bibliothek zur Verfügung.

 

Für alle Apple und Macbook Nutzer empfiehlt sich iMovie. Das Programm ist sehr einfach zu nutzen und unterstützt Dich sowohl beim Schneiden und Zusammensetzen von Videos als auch bei der Bearbeitung von Sound.

Auch der Windows Editor – vorinstalliert am Laptop mit Windows Betriebssystem – eignet sich für das Bearbeiten von Videos. Er ist dabei nicht ganz so intuitive wie die Applikation von Apple, aber enthält alle wichtigen Funktionen, die Du brauchst.

Weitere Programme für die Videobearbeitung sind zudem Movie Maker und Openshot, beide kostenlos, oder Adobe Premiere Pro und Final Cut Pro, beide kostenpflichtig.

 

Du kannst auch die webbasierte Plattform Canva nutzen um damit animierte Bilder und kurze Videos schnell und einfach zu basteln. Das Ganze kannst Du direkt im “richtigen” Format erstellen und sofort hochladen.

Außerdem stellt Dir Canva viele vorgefertigte Elemente und Animationen zur Verfügung.

 

Ob überhaupt, welche und wie viele Filter oder Effekte Du für Deine Videos verwenden möchtest, ist ganz Dir überlassen.

 

Warum und mit welchen Tools Du Untertitel nutzen solltest

Und weil ein Großteil der Videos in den sozialen Medien ohne Ton geschaut wird, solltest Du daran denken, Untertitel einzubauen.

Bei vielen Tools kannst Du die Untertitel bereits als Text in das Video integrieren. Sobald Du z.B. ein Video bei YouTube hochlädst, hast Du dort die Möglichkeit mit einem integrierten Tool Untertitel hinzuzufügen. Das geht schnell und einfach.

Ein weiteres Tool um Untertitel zu integrieren ist z.B. veed.io. Es gibt hier eine kostenlose Basic-Version. Für längere Videos und weitere Features gibt es Abos.

Überlege Dir auch, ob es Sinn macht die Untertitel in Englisch zu gestalten, um eine größere Reichweite zu ermöglichen. Selbst wenn das Video auf Deutsch ist, kann das Sinn ergeben.

 

Stimmungsvolle Musik für Deine Videos

Musik hat den Effekt, dass wir nicht nur visuell Eindrücke aufnehmen, sondern mit einem weiterer unserer Sinne. Das regt die Phantasie an und kann eine Stimmung noch einmal ganz anders darstellen.

Denke nur einmal an einen guten Thriller: Ohne Musik im richtigen Moment, würde die Spannung nur halb so groß sein.

Probier das einfach mal aus, in dem Du das nächste Mal in einer Horror- oder Liebesszene in einem Film den Ton ausmacht und schaust wie das reine Bewegtbild auf Dich wirkt.

Habe das im Kopf, wenn Du Deine Videos erstellst.

 

Nutze also die Möglichkeit und hinterlege Deine Videos mit passender Musik und Audio. Wenn Du in dem Video auch sprichst, dann achte darauf, dass die Musik nicht zu laut ist und man Deine Stimme noch gut verstehen kann. Beachte: Lyrics und Gesang können dabei auch von Deinem Inhalt ablenken.

 

Viele der Tools, die oben schon genannt sind, ermöglichen es Dir auch die Audiospur Deines Videos zu bearbeiten und Musik zu integrieren. Zum Teil enthalten sie auch Sound-Bibliotheken mit freien Audiodateien.

Programme wie Instagram und TikTok haben die Funktion z.B. auch integriert.

 

Es gibt viele Seiten wo Du kostenlos Sounds auswählen und downloaden kannst. Große Seiten dafür sind z.B. Free Music Archive, Artlist.io oder Epidemic Sound.
Du findest aber noch viel mehr wenn Du danach googelst.

Es kann auch Sinn ergeben, zuerst die Musik für Dein Video auszuwählen, und dann den Inhalt dementsprechend dem Beat in der Musik zu produzieren und zuzuschneiden.

 

Das Fanbase Video zeigt z.B. gut, wie Musik den Content untermalen kann. Gleichzeitig kann man sich das Video auch ohne Ton anschauen und verpasst nichts.

 

Exkurse: Thumbnail und Titel

Und zu guter letzt: Du solltest immer ein Vorschaubild erstellen und Dein Video mit einem guten Titel und passenden Schlüsselwörtern versehen.

Hashtags haben die Funktion einen Beitrag auffindbar zu machen. Genauso funktionieren Keywords für Google Search und SEO-Optimierung. Nutze also Schlüsselwörter in der Beschreibung und benenne den Thumbnail Deines Videos. So sind Deine Inhalte dann  auch organisch auffindbar.

Thumbnail (übersetzt Daumennagel) ist das Anzeigebild, dass als Vorschau erscheint, bevor man ein Video abspielt.

YouTube wählt z.B. automatisch ein Bild aus dem Video aus. Es ergibt jedoch auch Sinn, dieses Miniaturbild selber zu wählen und damit gezielt darzustellen, um was es in dem Video geht. Baue z.B. den Titel Deines Videos in Dein Thumbnail-Bild mit ein.

Es ist das erste was Dein Fan sieht und es sollte Neugierde erzeugen, sich das Video anzuschauen.

 

Wie Du coole Bilder, wie z.B. Thumbnails, erstellst und welche Tools für die Bildbearbeitung für Dich als Content Creator nützlich sind, kannst Du hier nachlesen.

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