Productivity

Produktivität und 9 Dinge, die Du dafür aufgeben solltest

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Erfahre hier welche neun Dinge Du lassen, nicht mehr tun und aufhören solltest um Deine Produktivität zu steigern. Diese Gedanken werden Dir helfen, Zeit zu finden, von der Du nicht wusstest, dass Du sie hast.

Wir reden immer davon und hören es überall in Social-Media: Es gibt Gewohnheiten, wie die eine Morgenroutine, die wir unbedingt haben sollten oder auch neue Tipps und Tricks, die wir unbedingt in unseren Alltag integrieren sollen, um produktiver zu werden.

Aber was wäre, wenn es nicht um mehr, sondern um weniger geht. Was, wenn wir einfach einmal Dinge weglassen, anstatt immer mehr Sachen zu erledigen. Und dabei trotzdem produktiv oder vielleicht dadurch sogar noch produktiver sind.

 

Das klingt spannend, findest Du nicht auch?

Erreiche (wieder) ein hohes Level an Produktivität, indem Du AUFHÖRST, diese neun Dinge zu tun.

Los geht’s!

 

Fristen: Höre auf ohne Deadline zu arbeiten

Höre auf ohne eine Deadline zu arbeiten. Egal welcher Typ Mensch Du bist – von Murmeltier bis fleißiges Bienchen – dieser Tipp hilft allen. Auch Tony Robbins sagt: „Wann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt?“

Heute: “Ach, das mache ich einfach später”

Später dann: “Morgen reicht auch noch”

Morgen: “ Nächstes Wochenende erledige ich das dann auf jeden Fall”

 

Das kommt Dir bekannt vor? Dann nutze Fristen, um Dir selbst ein Gefühl der Dringlichkeit zu geben.

Das gibt Dir Fokus und Du erledigst die Dinge einfach, statt sie über Tage oder Wochen mit Dir herum zuziehen. Das heißt auch mehr Produktivität.

Das klappt besonders gut bei Aufgaben, die Dir weniger Spaß machen, wie vielleicht Deine Steuererklärung. Aber, wie wir ja wissen, Du wirst sie so oder so machen müssen. Warum also nicht jetzt bis heute Abend?

Wenn Du jemand bist, der sehr perfektionistisch geprägt ist und gerne einmal zu viel drüber schaut, dann solltest Du nicht ohne Deadline arbeiten, denn Du kannst immer mehr machen. Aber das musst Du gar nicht. Irgendwann ist es auch genug.

 

Spaß: Höre auf Dich nur auf Ergebnisse zu konzentrieren

“Der Weg ist das Ziel”. Diesen Spruch haben wir sicher alle schon einmal gehört und oft ist dies leicht dahin gesagt.

Das soll nicht heißen, dass das Ergebnis Dir nicht wichtig sein darf. Es mag nur förderlich sein, sich nicht nur auf das Ergebnis zu konzentrieren, sondern auch auf den Prozess dorthin zukommen.

Ein Ergebnis erfordert Willenskraft und die ist bei jedem Menschen pro Tag endlich. Ein Prozess ist hingegen eine bewährte Strategie, die Du befolgen kannst. Dadurch sind die meisten Aufgaben klar, Du weißt was zu tun ist und kannst auf Autopilot schalten.

Das spart Dir Zeit und Energie und macht Dich somit produktiver.

Damit kannst Du Dich auf die kleinen Erfolge konzentrieren und merkst, wie Du Deinem Ziel näher kommst.

Stelle sicher, dass der Weg Dir Spaß macht. Denn darum geht es, denn schließlich ist der Weg das, was Du täglich machst.

 

Freie Kalenderspots: Gebe einen Kalender ohne Leerraum auf

Höre auf, Deinen Kalender vom Aufstehen bis zum Einschlafen mit Terminen und To-Dos vollzustopfen und jede Minute schon fertig zu verplanen.

Du solltest Dir Freiraum nehmen und den darfst Du auch einplanen. Setze Dir bewusst Blocker in Deinen Kalender, in denen Du nichts vor hast, in denen noch kein Plan besteht und in denen Du kein To-Do zu erledigen hast.

Nenne diese Blocker wie Du willst:

  • Me-Time
  • Creative Break
  • Offline
  • Zeit zum Durchatmen

 

Und nutze diese auch individuell wie Du willst:

  • Nimm Dir Zeit für Dich und mache etwas, was Dir in dem Moment gut tut
  • Mache einfach eine Pause
  • Schlafe eine Runde / Mache ein Powernap
  • Sei wirklich einmal 30 Minuten offline und lege dafür Dein Smartphone bewusst (weit) weg
  • Meditiere, atme durch
  • Gehe eine Runde um den Block spazieren oder in die Natur
  • Streichel ein Haustier
  • Spiele mit den Nachbarskindern

 

Du darfst gerne auch etwas Produktives machen, wie ein Buch lesen oder etwas lernen. Es geht darum, dass Du es nicht von vornherein planst oder als Druck empfindest, das jetzt machen zu müssen.

Das Ziel ist nicht, einen vollen Kalender zu haben. Das Ziel ist, einen Kalender zu haben, der es Dir ermöglicht, zu lesen, zu lernen und mit neuen Leuten zu sprechen, wann immer Du willst.

Wir können Dir versprechen, dass es Dir hilft (wieder) kreativer zu werden, oder es zu bleiben, gesünder zu leben, sowie Dich wacher und fitter zu fühlen. Und grundsätzlich auch in der restlichen Zeit produktiver zu sein.

Gib Deinen Herausforderungen Raum zum Atmen und starte mit neuer Energie nach einer verdienten Pause.

 

Entscheidungen: Gebe es auf, jeden Tag viele Entscheidungen zu treffen

Was ziehe ich heute an?

Fahre ich heute ins Office?

Was esse ich heute?

Gehe ich heute zum Sport?

 

Nicht ohne Grund, tragen Mark Zuckerberg und andere bekannte Persönlichkeiten immer das gleiche Outfit. Nicht ohne Grund wurde das Konzept von Mealpreping erfunden und ist in Social-Media viral gegangen.

Warum das in diesem Zusammenhang Sinn ergibt? Diese Dinge sind eine Entscheidung weniger, die Du täglich treffen musst! Entscheidungen rauben Dir Energie. Damit fehlt Dir die Kraft für andere, (wirklich) wichtige Entscheidungen.

Zusätzlich sparst Du Dir natürlich auch noch Zeit.

Denke einfach daran, Du musst nicht alles heute bzw. in einem Tag entscheiden.

 

Gebe es auf, im Sitzen Anrufe entgegenzunehmen

So easy und so effektiv zugleich. Es kostet Dich gar nichts und gleichzeitig gewinnst Du dadurch, denn Du bewegst Dich und bekommst nicht nur im übertragenen Sinne einen neuen Blickwinkel.

  • Gehe im Raum auf und ab
  • Spaziere um das Haus
  • Hüpfe Trampolin
  • Nutze den Stepper
  • Laufe am Laufband
  • Steige Treppen

 

Alles in allem: Bewege Dich statt zu sitzen, während Du am Telefon bist. Wenn Du diese Kleinigkeiten in Deinen Alltag einbaust, dann hast Du Dein tägliches Training, wie 10.000 Schritten oder 30 Minuten Fitness, schnell und vor dem Feierabend absolviert. Produktivität pur.

 

Höre auf zu warten: Vertraue nicht mehr (nur) auf Glück, nimm es selber in die Hand

Man kann daheim sitzen und auf sein Glück warten, aber mitunter kann es sehr lange dauern, bis es eintrifft.

Also sei selbst die Veränderung, die Du sehen willst. Und warte nicht nach dem Motto “wenn – dann”: Wenn ich dann in Rente bin, werde ich endlich die Welt bereisen.

Produktive Menschen haben nicht einfach Glück, sie haben absichtlich Glück, weil sie jeden Tag Dinge tun, um sich das Leben so zu gestalten, wie sie es sich wünschen.

Es sind die kleinen Dinge, die Du jeden Tag tust, die Dein Leben verändern. Und denke daran: “Gewöhnliche Momente sind ein Geschenk”.

 

Ziele: Gib es auf zu viele Ziele haben

Kennst Du das Gefühl im Leben nichts erreicht zu haben? Dann solltest Du vielleicht einmal probieren Dir weniger Ziele zu setzen.

Vielleicht kennst Du diese Menschen in Deinem Leben oder bewunderst bekannte Persönlichkeiten, die scheinbar unmögliche Ziele erreichen. Wenn Du genauer hinschaust und Dich mit ihnen befasst, dann siehst Du, dass sie sich auf EINE Sache konzentrieren oder konzentriert haben. Sie versuchen nicht alles zu sein und vor allem nicht alles gleichzeitig zu erreichen.

 

Gebe es auf, “Ja” zu Zeit fressenden Dingen zu sagen.

Die Zeit stehlen – eigentlich kann man die Zeit nicht stehlen. Und trotzdem fühlt es sich manchmal so an, wenn Menschen mit Bitten auf einen zukommen, man sich die Zeit nimmt und diese dann nachher weg ist. Vielleicht hätte man die Zeit besser für sich selbst, in seinem eigenen Sinne genutzt und nicht als Gefallen für eine andere Person. Dann wurde einem Zeit gestohlen.

Wenn Du Dir das nächste Mal nicht sicher bist, wenn Dich jemand um etwas und damit um Deine Zeit bittet, dann sage einfach erstmal nein.

Überlege Dir, ob Du es machen willst, ob es wichtig für Dich ist oder, ob Du nur ein schlechtes Gewissen hast nein zu sagen.

Wirst Du Dich am Ende des Monats noch daran erinnern?
Wird es in einem Jahr noch relevant gewesen sein?

Wenn nein, dann ist es wahrscheinlich nicht so wichtig. Es ist Deine Zeit. Du darfst auch nein sagen. Trau Dich nein zu sagen und fühle Dich dabei nicht schuldig.

Jeder der Dich um etwas bittet, für den Du Dir Zeit nimmst, nimmt Dir damit Zeit für Deine eigenen Dinge. Es ist in Ordnung Deine Zeit für Dich zu nutzen, sie zu sammeln und bewahren.

Noch nicht überzeugt? Probier es einfach mal aus. Vielleicht bei einer kleinen Anfrage. Es wird leichter mit jedem Mal. Denke daran: Du und Deine Zeit sind wichtig.

 

Überarbeite Dich nicht mehr zu Tode

Das ist es nicht wert. Und vor allem kommt die Inspiration aus der Ruhe.

Untersuchungen an der Stanford University haben gezeigt, dass Kreativität und Produktivität mit der Zeit nachlässt, d.h. ein 10-Stunden-Tag ist mitunter nicht produktiver als ein 6-Stunden Tag.

Überarbeitung und Überlastung ist das Gegenteil von Produktivität. Wenn Du an dem dem Punkt angekommen bist, dass Du Dich energielos fühlst, müde, erschöpft und schnell reizbar, dann ist es höchste Zeit für mehr Ruhe.

Gönn Dir eine Pause. Irgendwann wird die Arbeit meistens nicht mehr besser. Aber die gute Nachricht ist: Sie wird wieder besser nach einer Auszeit. Diese hilft Deinem Körper wieder Energie zu tanken, Dein Gehirn kann Gedanken ordnen und Du hast Zeit zum Nachdenken. Da hilft es manchmal z.B. so einfache Dinge wie Hausarbeiten zu erledigen.

Kreativität wird oft gesteigert, wenn wir neuen (scheinbar banalen) Situationen ausgesetzt sind.

 

Diese neun Punkten helfen Dir dabei produktiver zu sein während Du weniger machst.

Das heißt, Du sollst damit aufhören!!! Warum? Das verschafft Dir wieder mehr Zeit für andere Dinge – entweder für Dein Business oder für Deine Balance.

Es geht nicht nur um Produktivität im eigentlichen Sinne. Diese neun Punkte werden Dir auch helfen, ausgeglichener zu sein. Den Fokus wieder neu zu setzen, d.h. Dich auf Deinen Content zu fokussieren.

 

Lese hier, welche Creator Tools Dir im Alltag nützlich sind, um ein erfolgreiches und entspanntes Creator Life zu führen. Nutze Tools auch um Deine Produktivität zu steigern.

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